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Sichten, Sichern, Vermitteln

Nebst dem Auftrag, das Bischofsschloss, ein Kulturgut unter dem Schutz der Eidgenossenschaft zu retten, versucht die Stiftung auch das Wissen aus früherer Zeit zu sichten, zu sichern und zu vermitteln.
So entstand u.a. der Kunstführer «Die Stadt Leuk» in Zusammenarbeit mit dem Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich und der Gesellschaft für Schweizer Kunstgeschichte.

Kultureller Reichtum

«Leuk-Stadt gehört zu einem der wichtigsten und besterhaltesten städtebaulichen Ensembles aus dem Mittelalter im Wallis»
Zitat der eidg. Denkmalpflege


Viele Patrizierhäuser, die grösste Schädelwand ihrer Art, eine Pietà von europäischer Bedeutung, die Mumie von Leuk und vieles andere, sind Zeugen der reichen Geschichte des Städtchens.

Schatzsuche

Ein Historikerteam hat mehrere Thesen erstellt, wo sich in unserer Region mögliche kulturelle Schätze verbergen, die ein grosses Potential für eine touristische Vermarktung beinhalten. Bereits jetzt sind erste interessante Teilprojekte
gestartet (Untersuchungen des Rückraumes der Schädelwand nach römischen und gotischen Skulpturen, Sichten der Pläne und Skizzen des Erfinder Barbezat).
Schon jetzt wurde im Turm ein altes Altarbild, im Pfarrhaus über 100 alte Bücher (z.T. eventuell Inkunabeln) und eine geschnitzte alte Holzsäule (vielleicht aus dem 12. Jahrhundert) entdeckt.