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Die Berge sind mir fremd

Die Berge sind mir fremd

„Die Berge sind mir fremd“, der erste Band der Edition Spycher, war ein Anfang in jedem Sinn: Jedem der hier versammelten Texte merkt man die Lust an, sich unbekanntes Terrain anzueignen. Sie ist in der Vorwegnahme Marcel Beyers, der das Wallis, bevor er es noch kennt, als ornithologischen Sprach-Raum entwirft, ebenso spürbar wie in Felicitas Hoppes Erfindung der Fremde aus den Reiseführern ihrer Tante und in der Erzählung Martin Mosebachs, der einen realen Ort so sehr in den Kokon seiner Erfindung einspinnt, bis er von dem zu erzählen beginnt, was unausgesprochen bleibt. Für Durs Grünbein öffnet sich das Rhônethal in die Geschichte, Martigny ist ihm das antike Octodurus. Daniel de Roulets Essay nähert sich der Topographie Leuks sichtlich aus der diametral entgegengesetzten Richtung wie Thomas Hettche in seinen Naturbeobachtungen, obgleich beide am selben Ort entstanden. Und beides wird in dieserm ersten Band der Edition Spycher wiederum konterkariert durch die britische Gelassenheit, mit der Lavinia Greenlaw auf die Berge schaut.

1 SFr. 29.00

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